Sanierungsmaßnahmen im Karl-Bröger-Zentrum
Karl-Bröger-Straße 9, 90459 Nürnberg


Karl-Bröger-Zentrum, Karl-Bröger-Straße 9, 90459 Nürnberg
Das Haus der Arbeit wird erneuert.

Seit mehreren Jahren arbeitet die FVA (Fränkische Verlagsanstalt und Buchdruckerei GmbH) an einem Konzept zu einer zeitgemäßen Neuausrichtung des Karl-Bröger-Hauses. Ziel ist es, das „Neue Haus der Arbeit“ (so der Titel der Sonderausgabe der Fränkischen Tagespost zur Eröffnung des Anwesens im Jahr 1930) zu modernisieren und den sozialdemokratischen Grundsätzen Freiheit, Gleichheit und Solidarität entsprechend weiterzuentwickeln. Ein wesentlicher Aspekt ist die Sanierung des in die Jahre gekommen Baudenkmals, um es fit zu machen für die Herausforderungen der Zukunft, um die in ihm arbeitenden Menschen zu unterstützen auf der Höhe der Zeit zu bleiben, eine notwendige Voraussetzung um – ganz im Sinne Willy Brandts – Gutes tun zu können.
Nach zweijähriger Vorlaufzeit, vielen Debatten und Planungen, Dutzenden von Voruntersuchungen und Prüfungen durch Sachverständige, wurde als erste Priorität die Sanierung der Obergeschosse des Karl-Bröger-Hauses beschlossen. Vor einem knappen Jahr zogen die bisherigen Mieter aus und seit Ende 2020 wurde mit dem Rückbau begonnen. Dieser konnte zwischenzeitlich abgeschlossen werden. Im Juni starteten nun die ersten Arbeiten an den grundlegenden Bereichen (Böden, Decken, Wände) sowie an der Haustechnik (Heizung, Wasser, Abwasser, Strom, EDV, Lüftung).
Fertigstellung und damit Beginn des (Wieder-)Einzugs der Mieter soll im Mai 2022 sein.

Was soll entstehen?

Wir planen moderne Etagen, die primär für Verwaltungs- und Dienstleistungsangebote zur Verfügung stehen. Historisches Bewusstsein (Baudenkmal und Nutzungsgeschichte) und die Grundsätze der Sozialdemokratie geben dabei den Rahmen. Die Begriffe Freiheit und Gleichheit sollen sich weitgehend auch im Bau und den Nutzungen des Hauses wiederfinden. Das bedeutet, dass wir das Gebäude so gestalten wollen, dass es für alle Menschen nutzbar wird. Ob Groß oder Klein, Alt oder Jung, mit oder ohne Behinderung – das Haus soll allen offen stehen.
Wie dies im Einzelnen verwirklicht wird, dazu haben wir mit Unterstützung von Fachleuten Lösungen erarbeitet, die wir nun im Dialog mit den einschlägigen Verbänden kritisch überprüfen wollen.
Für alle praktisch und sicher nutzbar, denkmalgerecht und gleichzeitig modern und schön – ist das erreicht, sind wir zufrieden. Und überall dort, wo wir Kompromisse machen müssen, werden wir diese kommunizieren, damit jede*r weiß, wo Hürden warten und wie diese umgangen werden können.
Der Aspekt der Solidarität wird dann durch die Auswahl der Mieter erreicht. Dabei bleibt es bei der Schwerpunktnutzung durch SPD und AWO. Statt eines städtischen Amtes wird ein Kinderarzt aus der Nachbarschaft ins Gebäude einziehen. Und natürlich bleibt das Haus auch Heimstätte für die FVA selbst, die Karl-Bröger-Gesellschaft und die LAG Mali e.V..

Karl-Bröger-Zentrum, Karl-Bröger-Straße 9, 90459 Nürnberg
Während der Sanierungsmaßnahmen stehen die Räume von
Montag bis Freitag ab 18 Uhr sowie an den Wochenenden zur Verfügung.


Willy Prölß Saal
279 m2 Frei.Raum für Veranstaltungen.


Raum Wilhelm Riepekohl
Auf 69 m2 unterstützt moderne Technik neue Gedanken.

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Karl-Bröger-Zentrum
Karl-Bröger-Straße 9
90459 Nürnberg
Saaleingang in der Celtisstraße
Tel. 0911 66 04 99 0
Fax 0911 66 04 99 19
reservierung@karl-broeger-zentrum.de
www.karl-broeger-zentrum.de